Rosenstadt Sangerhausen

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Rose welche typisch für die Rosenstadt ist: 

  • Tradition und Kompetenz im Rosenanbau:

    Die umfangreichen Sammlungen der Wildrosen sowie der Historischen Rosen, angefangen von den Gallica-Rosen bis zu den Remontant-Hybriden, gelten heute als die größten botanischen Schätze des Europa-Rosariums. Außerdem werden im historischen Bereich des Parks die meist einmalblühenden Kletterrosen traditionell an Fichtenstangen erzogen. Darüber hinaus gibt es einige Sorten, deren Namen einen Bezug zur Stadt Sangerhausen aufweisen:

  • Sangerhäuser Jubiläumsrose (Beetrose, Kordes 2003)
  • Europa-Rosarium Sangerhausen (Strauchrose, Dr. Schmadlak 1996)
  • Mansfeld Rambler (Helenae-Hybride, Rosarium Sangerhausen 2015)
  • Sangerhausen (Polyantha-Hybride, Kordes 1938)
  • Gruß an Sangerhausen (Tee-Hybride, Dr. Müller 1904)
     

Das Europa-Rosarium ist eine bekannte botanische und touristische Institution der über 1000-jährigen Berg- und Rosenstadt Sangerhausen.
Auf einer Fläche von heute etwa 13 Hektar gelegen, bildet der anerkannte Botanische Garten eine Brücke von der historischen Innenstadt bis hin zu den modernen Wohngebieten in östlicher Richtung. Bereits im Jahr 1903 vom damaligen Verein Deutscher Rosenfreunde gegründet, ist das Europa-Rosarium eine der ältesten botanischen Lebendsammlungen, welche sich auf die Erhaltung einer Pflanzengattung spezialisiert hat. Gegenwärtig umfasst die weltweit größte Rosensammlung etwa 8.750 verschiedene Arten und Sorten.
Im Rahmen der Funktion des Rosariums als Koordinationsstelle der Deutschen Genbank Rose leistet die Stadt Sangerhausen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung oft einmaliger, pflanzengenetischer Ressourcen der Gattung Rosa L. Das Europa-Rosarium ist heute eine Institution der Stadt Sangerhausen. Die touristischen Belange, wie Veranstaltungen oder das Besuchermanagement, liegen im Verantwortungsbereich der Rosenstadt Sangerhausen GmbH.