Der Rosenkongress wird verschoben

Liebe Rosenfreundin, lieber Rosenfreund,

die Corona-Pandemie lässt leider vorerst noch keine Rückkehr zu gewohnten Abläufen zu. Zu unwägbar ist die Entwicklung dieses Geschehens und es lässt sich weder absehen, ob und wie Mutationen des Virus grassieren werden, noch wann genau die Impfungen flächendeckend durchgeführt sein werden.

Die damit verbundenen und erforderlichen Einschränkungen wirken sich auf alle anstehenden Terminplanungen gravierend aus - für uns vor allem auf die zum Rosenkongress im Juni.

Wir müssen diesen Juni-Termin leider absagen.

Auf der virtuell abgehaltenen Wintertagung des Gesamtvorstandes - also des Geschäftsführenden Vorstandes und des Beirates - wurde am 13. Februar 2021 die Durchführung des Rosenkongresses unter Berücksichtigung der Nachrichtenlage eingehend beraten. Uns allen war klar, dass der bis dato anvisierte Termin nur mit sehr viel Glück ohne Bedenken realisierbar wäre. Insgesamt stellt es sich auch dar, dass aus bekannten Gründen vergleichbare größere Veranstaltungen in geschlossenen Räumen so gut wie von keiner Stelle deutschlandweit derzeit für das erste Halbjahr 2021 angesetzt sind.

Wir gehen davon aus, dass die zuständigen Stellen, die Regelungen für das öffentliche Leben erlassen - bundesweit, landesweit, kommunal - , weiter gezwungen bleiben, kurzfristig zu handeln. Lockerungen können erfolgen und zurückgenommen werden, wie es die Pandemie-Situation zulässt oder einfordert.

Ein kurzfristiges Reagieren darauf ist uns als satzungsgebundener Verein hinsichtlich der Mitgliederversammlung, die das Herzstück unseres Kongresses bildet, nicht möglich. Spätestens Mitte April müssten wir wissen, ob im Juni diese Veranstaltung stattfinden darf und kann. Diesen Vorlauf brauchen wir, um Sie laut Satzung und Vereinsrecht über den „Rosenbogen“ noch rechtzeitig zur Mitgliederversammlung einladen zu können.

Unsere Fürsorgepflicht, die wir als planendes Gremium für Sie alle haben, nehmen wir sehr ernst. Alle unsere Veranstaltungen müssen so gefahrlos für die Teilnehmenden wie nur möglich durchgeführt werden können. Selbstverständlich sind die derzeit wichtigen, unumgänglichen Abstandsregelungen etc. in der bisherigen Organisation des Kongresses streng berücksichtigt worden. Entscheidend für uns war allerdings der Blick darauf, wann die Impfungen gegen das Covid-19-Virus flächendeckend durchgeführt werden können. Fraglich ist dazuhin, ob die derzeit verfügbaren Impfstoffe auch für weitere Mutanten wirksam sind. Nur wenn diese Voraussetzungen hinreichend sicher absehbar gegeben sind, wäre es für uns vertretbar, diese wichtige Veranstaltung als Präsenz-Veranstaltung durchzuführen.

Einvernehmlich halten daher der Vorstand und der Beirat es für geboten den Kongress im Juni abzusagen, auch wenn wir uns alle auf ein persönliches Wiedersehen im Frühsommer sehr gefreut haben. Als zuständiges, verantwortliches Gremium haben wir als Geschäftsführender Vorstand einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Die Entwicklungen hinsichtlich Corona werden wir sehr genau verfolgen und wir streben an, dieses Jahr unseren Kongress in Erfurt zu einem späteren Zeitpunkt, voraussichtlich im vierten Quartal 2021, durchführen zu können. Dann wird hoffentlich, wie unsere Bundesregierung beabsichtigt, allen Bürgerinnen und Bürgern ein wirksames Impfangebot gemacht worden sein. Selbstverständlich werden wir Sie im „Rosenbogen“ rechtzeitig über alle Details zu unserem Kongress informieren.

Wir denken, dass wir damit in Ihrer aller Interesse vorgegangen sind und vorgehen und bitten um Ihr Verständnis dafür. Für uns ist das wichtigste, dass Sie alle gesund bleiben und wir umso unbelasteter, sobald es möglich sein wird, einander wiedersehen können.

Hans-Peter Mühlbach        Dorothea Jungen            Renate Neumann-Schäfer
Präsiden                            Vizepräsidentin               Schatzmeisterin

Newsticker zum Rosenkongress: Stand: 26.02.2021

Liebe Rosenfreunde,

sobald ein neuer Termin feststeht, werden wir Sie darüber informieren.